Promenade pour un objet d’exception

Das Atelier petit h ist eine von vielen Überraschungen, die verschiedene Luxus-Marken am kommenden Freitag und Samstag, den 23. und 24. September 2022 auf der Düsseldorfer Königsallee bei der „Promenade pour un objet d‘exception“ präsentieren.

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause ist es nun wieder so weit: zum sechsten Mal laden die schönsten Geschäfte auf Düsseldorfs Prachtmeile dazu sein, sich besondere Objekte anzusehen, die sonst nicht ohne Weiteres zugänglich sind.

Das kann ein besonderes Schmuckstück sein, ein kleiner Workshop oder wie eben bei Hermès die Präsentation des wunderschönen Atelier petit h – Bei petit h handelt es sich um ein Re-Kreations Projekt: bereits seit 2010 werden Reste, die bei der Produktion anfallen, oder nicht verwendete Gegenstände und Materialien zu einzigartigen kleinen Objekten verarbeite und erhalten so ein neues Leben. Ihre Verwandlung erfolgt durch die geschickten und erfahrenen Künstler und Handwerker des Hauses. Es sind neuerschaffene Einzelstücke, die Einfallsreichtum, Sorgfalt und Kunstfertigkeit verkörpern. – ob Schlüsselanhänger, Taschenschmuck oder Haarband: jedes Teil ist ein Unikat. Am kommenden Wochenende bietet sich also die Gelegenheit, der petit h Künstlerin Isabelle Leloup bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und ein Windrädchen der ganz besonderen Art mit ihr zu basteln.

Die Promenade fand übrigens letzte Woche in Paris auf der Avenue Montaigne statt und feiert die deutsch-französische Freundschaft: nicht nur zwischen den Ländern sondern auch zwischen den Unternehmen.

Silk Mix Pop-Up von Hermès in München

Dass wir das Hermès lieben, ist kein Geheimnis. Wir bewundern die Handwerkskunst, die gelebte Nachhaltigkeit und sind begeistert von den inspirierenden Pop-Up-Konzepten, die das Label trotz des hohen Luxusstandards so relativ nahbar machen.
Knapp zwei Jahre nach dem legendären HermèsMatic Waschsalon, bei dem man seine Carrés Hermès neu einfärben lassen konnte und der damals zur Folge hatte, dass die Nachfrage nach Hermès-Tüchern in den umliegenden Second Hand-Stores signifikant anstieg, ist es nun also Zeit für eine neue Idee.
Gestern öffnete in der Brienner Straße in München mit dem “Silk Mix” kleiner Plattenladen für die kommenden 10 Tage seine Pforten – besonders spannend ist, dass es bei diesem Pop-Up erstmals vor allem um die Männer-Linie des Modehauses geht.

Im “Silk Mix” gibt es einiges zu entdecken: ein Ort, wo aus Herren-Seidentüchern Plattencover werden und Krawatten Kassetten zieren. Naturgemäß spielt Musik hier eine besondere Rolle. Jede Platte liefert einen unterschiedlichen Soundtrack von den Hermès Runwayshows der letzten acht Jahre. Jede Scheibe – oder jedes Tuch – ist mit einem Soundtrack der Prêt-à-porter Herren Defilees verbunden, jede Kassette – oder Krawatte – entspricht einem Titel aus dem Jahr 2018. Überall ist Musik.
Zur Eröffnung kamen rund 300 geladene Gäste und groovten in der vorübergehenden Installation zu coolen Elektrobeats. Dazu gehörten auch der Kreativdirektor der Männerseide von Hermès, Christophe Goineau, der mit den Gästen zu der Musik von DJ und Sound Designers Patrick Vidal tanzte.

Vor Ort gibt es vom 19. bis 28. Juli aber noch viel mehr zu entdecken. Stylisten inspirieren zu coolen Knot- oder Bindetechniken und leisten Hilfestellung. Unterdessen können mit dem Hermès Graphomaton alle Erinnerungen festgehalten werden: die Installation zeichnet Dein Porträt künstlerisch in Form einer Schallplatte auf Papier. Wechselnde DJs laden zur After-Work-Session ein, das komplette Programm gibt es auf der Silk Mix Website.

Wer nicht nach München reisen kann, findet noch ganz viele Eindrücke unter dem Hashtag #HermesSilkMix. Außerdem wird Silk Mix im Herbst auch nach Seoul und Zürich reisen.

HermèsMatic: Pop-Up Waschsalon für Seidentücher in Maxvorstadt

Immer wieder veranstaltet das französische Modehaus Hermès großartige Veranstaltungen wie zuletzt eine Ausstellung im Schloss NymphenburgAusstellung im Schloss Nymphenburg. Nun hat sich das Luxuslabel erneut etwas ganz Besonderes ausgedacht. Vom 7. bis zum 22. Oktober öffnet ein Pop-Up Waschsalon des Labels in München seine Pforten. Der Waschsalon ist speziell für die Färbung der berühmten Seidentücher gedacht. Jeder, der ein Hermès Carré im Schrank hat, es aber nicht mehr trägt, weil ihm die Farbe nicht mehr gefällt, ist herzlich eingeladen, bei HermèsMatic vorbeizuschauen.

Um den kostenlosen Service zu nutzen, bringst Du einfach Dein Hermès Seidentuch mit und lässt Dich vor Ort beraten. Dann wählst Du eine der orangen Waschmaschinen aus und das Carré wird gefärbt. Das Ergebnis hängt sowohl von der Dosierung als auch von der Ausgangsfarbe ab. Danach werden die Tücher sanft getrocknet, sodass sie ihre weiche und fließende Geschmeidigkeit bewahren. Nach 48 Stunden hältst Du dann Dein Tuch neu verpackt in den Händen – ein echtes Unikat.
Alternativ gibt es auch vor Ort eine tolle Auswahl der berühmten Seide: Mini-Fliegen, Twillys und verschiedene Carrés.

Hermès Ausstellung im Schloss Nymphenburg

Das französische Luxusmodehaus Hermès hat sich schon lange auch in Sachen Kunst einen Namen gemacht und veranstaltet regelmäßig verschiedene Ausstellungen rund um den Globus. Dieses Mal zieht es das Label in das wunderschöne Schloss Nymphenburg. Dort präsentiert Hermès in Zusammenarbeit mit der Wildkatzen-Schutzorganisation Panthera die Ausstellung “Stark und Verletzlich”. Präsentiert werden Werke des Künstlers Robert Dallet , die unter anderem auch schon auf den berühmten Carrés des Labels einen Platz fanden.
Die Ausstellung wurde erstmals im Bruce Museum in den USA gezeigt und öffnet nach Rom nun in München seine Pforten. “Stark und Verletzlich” enthält Gemälde, Zeichnungen und Skizzen des Künstlers. Diese zeigen unter anderem die acht Großkatzen: Tiger, Löwe, Leopard, Gepard, Puma, Jaguar, Schneeleopard und Nebelparder.

Hermès möchte mit dieser Ausstellung auf den bedrohten Lebensraum der Wildkatzen aufmerksam machen und zudem Kunst einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Eintritt ist daher frei.

Lieblings-Outfit: V-Neck Kleid von COS mit Carré Hermès

In den 70er Jahren waren die meisten Mütter wahrscheinlich heilfroh, dem Sonntagskleid-Terror, dem “Mach Dich nicht schmutzig”, kratzigen Strumpfhosen und Schürzen über dem Rock endlich entgangen zu sein. Deshalb war es nur normal, Mädchen in Jeans und Latzhosen zu stecken, sie waren ja unendlich praktisch und für viele sicher wie ein Stück Freiheit. Ich hingegen war 4 oder 5 Jahre alt und habe sie gehasst: alles, was ich wollte, waren Röcke und Kleider. Ich erinnere mich nur zu gut, wie ich meiner Mutter häufig erklärte “wenn ich groß bin, dann ziehe ich immer ein Kleid an – wann ich will!”

Was soll ich sagen: genau so ist es gekommen – ich trage Kleider: eigentlich immer, egal ob im Sommer oder Winter, egal ob im Büro oder zu einem festlichen Anlass – lang, kurz, bunt, schwarz: ich finde sie wahnsinnig praktisch, da man sich nur für ein Teil entscheiden muss, sie funktionieren mit Stiefeln, mit Pumps, mit Sandalen und mit Ballerinas. Wenn ich mal Hosen trage, dann sind es gut sitzende Jeans (siehe mein Plädoyer für die Pedal Pusher von Closed) mit Blusen, T-Shirts und schönen Jacken.
Turnschuhe, Ugg-Boots oder ähnliches sucht man in meinem Kleiderschrank vergebens, ebenso wie Jogging-Hosen, Hoodies oder Hausschuhe – will ich es gemütlich haben, ziehe ich ein Jersey-Kleid oder im Winter ein Cashmere-Wickelkleid an, das ist für mich der pure Luxus.

Ich wäre am liebsten in die frühen Mad Men Staffeln hineingeboren, als die Röcke bis zum Knie gingen und Shape-Wear alles schön in Szene setzte. Entsprechend kaufe ich meine Kleider: natürlich gibt es jede Saison etwas Neues, aber ich nehme nur das, was mir wirklich steht, was meine kurvige Größe 38 ordentlich darstellt, und wovon ich glaube, dass ich es im nächsten Jahr auch noch mag.  Habe ich mich jetzt als totale Spießerin geoutet? Was soll´s – ich stehe dazu, denn ich fühle mich in meinem stets recht angezogenen Zustand pudelwohl und habe den Vorteil, dass ich meine Kleider über lange Zeiträume immer wieder anziehe. Glücklicherweise rutschte ich nach meinen beiden Schwangerschaften, obwohl ich ab dem 8. Monat ungefähr so aussah wie eine schwedische Prinzessin auf der Hochzeit ihres Bruders, wieder relativ unkompliziert in meine alte Größe zurück, so dass ich einige Lieblingsteile, wie die sensationellen Blusenkleider von Clemens en August nun schon seit 8 oder 9 Jahren trage.

Da ich einen Haufen toller Kleider im Schrank habe, habe ich beschlossen, an dieser Stelle meine liebsten Stücke vorzustellen – als zeitlose Inspiration sozusagen.

Den Anfang macht heute der definitiv beste Kauf des Frühlings, ein leichtes Schurwolle-Kleid von COS. Es ist dunkelblau, mit V-Neck und Reißverschluss und ist für die übliche Schnittführung der Schweden überraschend figurbetont. Ich habe selten ein unkomplizierteres Kleid besessen: selbst wenn ich den Tag mit einem Flug begann und dann mehrere Termine absolvierte, saß es abends immer noch perfekt und knitterfrei.
Heute habe ich es für Euch mit einem neuen Hermès-Tuch (Muttertagsgeschenk meiner lieben Drei), Lackpumps von Hermès (die ich schon ewig besitze) und den neuen Invisible Tights von ITEM m6 kombiniert. Ein Wort zu Strumpfhosen: natürlich habe auch ich die Kommentare sämtlicher Moderedakteurinnen und Fashion-Blogger zum Thema hautfarbene Strümpfe gelesen und weiß, dass sie total verpönt sind. Aber let´s face it: ich bin 40 Jahre alt, ich habe zwei Kinder, und meine Beine werden mit der Zeit sicher nicht schöner. Ich bin (sicher auch durch Infiltration meines Vaters, seines Zeichens Sportmediziner) ein großer Fan von Strümpfen mit stützendem Effekt, die Beine sind am Abend einfach viel weniger schwer, und das wiederum kommt den Venen sehr zugute. Für mich ist ein toller Aspekt des Winters, dass man unter dem Kleid einfach Strümpfe mit Kompression tragen kann, ohne dessen viel Aufhebens zu machen. Und nun kommen also diesen Sommer die Invisible Tights ums Eck, und was soll ich sagen: mit 15 Den sind sie wirklich fast unsichtbar, sie formen, sie stützen, und man fühlt sich auch am Abend noch herrlich frisch – ein Traum.

Genauso spießig -oder sage ich besser konservativ?- wie bei den Kleidern bin ich bekanntlich auch beim Schmuck: ich habe irgendwann entschieden, einfach nur Echtschmuck zu tragen, und wenn das auch bedeutet, dass ich länger sparen muss, bis ich mir ein Stück leisten kann, so entscheide ich mich für jedes Teil sehr bewusst und habe von da an große Freude daran. Auf dem Bild seht Ihr mein gerade frisch aufgearbeitetes Love Bracelet von Cartier, das mich seit 16 Jahren treu begleitet sowie ein Regenbogenarmband aus farbigen Diamanten von H.Stern. Der brasilianische Juwelier hat es mir angetan, seitdem ich 2001 in Rio de Janeiro neben dem Flagshipstore wohnte – kaum jemand fasst Lebensfreude so gut in Schmuck wie er. Die Halskette ist von Tiffany’s aus der Kollektion HW 2013 – ein kleines Weißgold-Oval mit winzigen Brillianten.

Hier gibt es das Outfit auch zum Nachstylen: