In ganz Deutschland stoßen wir fast täglich auf Stolpersteine. Die kleinen, im Boden verlegten Gedenktafeln sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, der im Jahr 1992 damit begann, eine Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Opfer zu schaffen. Diesen Sonntag erzählen die Stolpersteine in Ehrenfeld ihre ganz eigene Geschichte. Die Tour „In Ehrenfeld unterwegs“ umfasst eine Auswahl an 80 Gedenktafeln, die vor den ehemaligen sogenannten Gettohäusern das gesamte Spektrum der betroffenen Opfer zeigen. Mit im Programm die letzten Worte des Kommunisten Otto Kropp und eine kleine Akteneinsicht zum Tötungsdelikt an dem jüdischen Frisör Moritz Spiro. Stein für Stein zieht sich die die Stadtführung durch Ehrenfeld und macht ebenfalls einen Halt bei dem erfolgreichen Radrennfahrer Albert Richter sowie Barholomäus Schink. Eine kleine Reise durch die schwere Vergangenheit, in der die Betroffenen ihre eigene Geschichte erzählen!
Foto: facebook.com/AkademieFoerUnsKoelscheSproch
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