„Ich zähl bis drei, dann is‘ hier Karneval!“, so heißt es in Köln.
In dieser Saison läuft das Spektakel allerdings ein wenig anders ab bzw. gar nicht. Die Straßen bleiben leer, die Kneipen zu und die Jecken zuhause. So haben wir uns den kunterbunten Karneval wie wir ihn kennen und lieben natürlich nicht vorgestellt. Auch die Kamelle für Kinder bleiben aus.
Was kann unternommen werden, um den Karneval trotz Covid besonders für kranke, hilfsbedürftige und benachteiligte Kinder zu einem besonderen Ereignis zu machen? Diese Frage stellte sich auch der gemeinnützige Verein der Domspitzen e.V. und kam mit einer tollen Initiative: die Aktion „Kamelle für Pänz“ liefert den Kleinen tolle Care-Pakete rund um den Karneval. Mit bunten Tröten, Schokolade, Marshmallows, Brezeln oder Buntstiften möchten sie den Kindern ein lächeln ins Gesicht zaubern und sie für einen kurzen Moment vergessen lassen. Überraschungen, Freude, Spaß und viele Leckereien sind also garantiert.
Der Domspitzen e.V. wurde vor über 20 Jahren von jungen Studenten gegründet und befindet sich seitdem unter der Leitung des Gründers Dr. Dr. Ben Fritz, der von einem großen Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern schöpft, die sich voller Leidenschaft für die Verbesserung der Lebensqualität von Kindern einsetzen. Mittlerweile blickt der Verein auf über 100 Aktionen, Events und Projekte zurück, mit denen sie Kinder- und Jungendeinrichtungen, Schulen und Hilfsprojekte in den letzten Jahren unterstützten.
In dieser Karnevalssaison konnte der gemeinnützige Verein bereits von einigen Kölner Karnevalsgesellschaften und Unternehmen Spenden sammeln. So kamen neben Geldspenden auch schon 10.000 FFP2-Masken von der KG „11 Jungfrauen e.V.“ zusammen, die ebenfalls mit in die Pakete gehören. Auch wir haben bereits mit der Goldstück Sport-Gruppe gespendet und möchten nochmals auf diese tolle Spendenaktion aufmerksam machen. Jetzt seid Ihr gefragt, ob aus der Wirtschaft, eines Vereins oder herzensguten Menschen, jede noch so kleine Spende bringt „Kamelle für Pänz“ ein Stück weiter und lässt die Kinderherzen höher schlagen.
Bleibt zuletzt nur noch zusagen: Kölle – Alaaf!