Buchtipp: Eine kleine Geschichte der Kneipe

Ausschweifende, lange Nächte in einer prall gefüllten Kneipe sind natürlich für die Allermeisten von uns unvorstellbar und weit entfernt – und der November schiebt auch noch den allerletzten Riegel vor jegliches buntes Treiben.
Zum Auftakt des Lockdown 2.0 möchten wir Euch jedoch wenigstens literarisch nicht auf dem Trockenen sitzen lassen und Euch die Kleine Geschichte der Kneipe – vom faszinierenden Treiben rund um den Tresen ans Herz legen.

Liebevoll, süffig und gehaltvoll nimmt uns der Kölner Autor Bernd Imgrund mit durch Gasthaus, Wirtschaft, Beisel oder Spelunke.  Er zeigt, dass der meist schummrige Ort viel mehr zu bieten hat als nur Zapfhahn, Tresen und ein paar Tische, denn hinter der  Kneipe steckt eine lange Geschichte, die uns das Buch von der Antike an bis zur heutigen Zeit erzählt

Ihr Anfang  liegt bereits über 4000 Jahre zurück, denn schon die Sumerer, eine alte Bevölkerungsgruppe, suchten den Schankraum auf, um einfach mal abzuschalten und sich von der Welt und dem ganzen Gewusel eine Auszeit zu gönnen. So wurde auch zur damaligen Zeit ausschweifend getrunken, endlose Gespräche geführt, laut gesungen, ausgiebig getanzt, feucht-fröhlich gefeiert, die ein oder andere Geliebte gefunden und manchmal sogar gemordet.

Von uns ein ganz klarer Buchtipp, der uns zumindest literarisch ein kleines Barfeeling nach Hause bringt.

Volie: Kosmetik-Taschen fürs Handgepäck

Seien wir doch mal ehrlich: wenn es eines gibt, das wir am Reisen nicht vermissen, sind es die prall gefüllten Gefrierbeutel für unsere Kosmetik im Handgepäck . Vor mittlerweile fast 14 Jahren wurde die Handgepäckregel an den EU-Flughäfen eingeführt, und obwohl es seitdem jede Menge toller Kosmetik in Travel Size gibt, kamen die Transportbehältnisse für das alles eher zu kurz. Gefrierbeutel halt.
Enter Volie:  hinter dem Label verbergen sich zwei junge Damen, Melissa und Tina, die schon immer ihre Leidenschaft für das Reisen miteinander geteilt haben. In Kombination mit ihrem Sinn für Ästhetik, kam irgendwann die Idee auf, eine eigene Marke zu kreieren, um die Schönheit der Welt widerzuspiegeln. Mit ihrer Kosmetiktasche entwickelten die zwei Gründerinnen einen wirklich hübschen Beauty-Begleiter, der sowohl im Design, der Qualität als auch Funktionalität bei uns ganz klar punktet.

Das nachhaltige Accessoire aus recyceltem Echt-Leder hat eine rechteckige Form und auf drei Seiten einen Reißverschluss – es passt zeimlich genau 1 Liter Flüssigkeit hinein (wie bei den Plastikbeuteln auch) aber aufgrund der Form wirkt alles viel größer und geräumiger. Ein transparentes Fenster auf der Vorder- und Rückseite sorgt dafür, das Ihr nie den Überblick über Eure liebsten Beauty-Produkte verliert. Auch bei einer Flughafenkontrolle (sollte man denn jemals wieder reisen) hat man alles schnell parat.

Derzeit wird uns die wunderschöne Tasche zwar erstmal nur durch unser eigenes Zuhause begleiten, wir können es aber kaum erwarten, sie das erste mal mit im Handgepäck ausführen zu dürfen.

Unboxing: spannende Verpackungen für alle Sinne

Die Redewendung aus der Überschrift “Das Auge isst mit” trifft zu: die Verpackung von Beauty- oder Genussartikeln trägt maßgeblich zur Kaufentscheidung bei, besonders bei Nischenmarken, hinter denen kein großer Name steht. Dabei kommt es nicht immer nur auf das Design der Boxen an, sondern es geht hier auch um Nachhaltigkeit, Storytelling und Haptik.
Luxus beginnt bekanntlich bereits bei der Verpackung und sollte mit einem guten Gewissen einhergehen, denn Luxus bedeutet auch die Liebe zum Detail, die man als Käufer spüren möchte.
Kurz bevor der Weihnachtseinkauf losgeht, zeigen wir Euch hier ein paar spannende Packagings, die alle Sinne und die Natur beglücken und die man vielleicht auch ohne Geschenkpapier und Plastikschleifen verschenken möchte.

Noble Isle – Britischer Luxus von Noble Isle
Das britische Dufthaus hat sich besonders auf Körperpflege und Raumdüfte spezialisiert, das heißt all das schöne, was ins Bad gehört: Duftkerzen, Duschgel, Diffusoren, Handseife, Körperlotion und vieles mehr. Neben den einzigartigen Düften von Noble Isle, die sogar in Kopf-, Herz- und Basisnoten definiert sind, fallen besonders die hochwertigen Verpackungen ins Auge. Die Geschenkesets beispielsweise kommen in qualitativ hochwertigen Boxen aus festen, strukturierten Kartonagen daher und sind mit rosegoldenen Prägungen des Logos sowie mit einer handgebundenen Schleife aus elegantem Seidenripsband versehen. Je nach Set auch mit dem jeweiligen Muster der Duftserie. Besonders gefallen uns die als Hutschachtel anmutenden Boxen, die auch so im Backstage Bereich beim Pferderennen von Ascot stehen könnten.
Die Noble Isle Produkte gibt es in der Goldstück Online-Boutique

Fleury – Bio Champagner, der eine Geschichte erzählt
Die Verpackung des Fleury Champagner spiegelt eigentlich schon die ganze Philosophie des Winzerhauses wider: der Einklang mit Mensch und Natur.
Das Weingut in der Côte des Bars wird bereits seit 1895 betrieben, seit 1929 werden Champagner unter dem eigenen Namen produziert, seit 1989 wird ausschließlich eine biodynamische Bewirtschaftung umgesetzt- damit war der Familienbetrieb der erste Champagnerwinzer überhaupt, der diese ökologische Anbaumethode betreibt. Als Bio-Dyn wird Champagner bezeichnet bei dem großen Wert auf langfristig revitalisierte Böden gelegt und ein harmonisches Zusammenleben aller Organismen gewährleistet wird. Allen Beteiligten, ganz oben dem Universum soll es trotz Bewirtschaftung gut gehen.
Die Kartonage der Flasche lässt sich wie eine große Schriftrolle ausklappen und zeigt die Ganzheitlichkeit der Natur rund um Fleury. Ein Gemälde, das im Weltall beginnt und über Paris bis zu den Gebäuden des Weingut führt. Ein schönes Storytelling, das bei einem Glas des Brut für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Dr. Jackson’s – so geht Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird auch bei den Briten groß geschrieben. Das natürliche Skincare Label Dr. Jackson’s verwendet nicht nur 100% natürliche Rezepturen, sondern zeigt auch im Bereich der Verpackung, wie Nachhaltigkeit funktioniert. Olivia Palermo nannte die Marke auf ihrem Blog “die wohl natürlichste Skincare Marke, die es gibt.”
Die wiederverwendbaren Glastiegel werden in Boxen verpackt, die zum Teil aus nachhaltigen, FSC-zertifizierten Wäldern sowie aus recycletem Papier bestehen. Packungen und Etiketten werden mit Soja-Tinte bedruckt und die Deckel der Teegläser werden aus biologisch abbaubarem Eukalyptus-Zellstoff hergestellt. Auch die Beutel der Wirkstofftees werden aus kompostierbaren Material hergestellt, sodass keine Mikroplastiken abgegeben werden. Wer direkt ein Paket von Dr. Jackson’s erhält wird auch dort kein Kunststoff Klebeband, kein Füllmaterial aus Plastik oder Folien um das Versandetikett finden.
Wir lieben Dr. Jackson´s und haben alle Produkte in unserer Online-Boutique

Ruinart Champagner – wie eine zweite Haut
Pünktlich zur Ernte in der Champagne präsentiert die Maison Ruinart ein neues Gewand für den Blanc de Blancs wie auch für den Rosé: die Second Skin. Damit wurde eine Verpackung entwickelt, die nachhaltig ist und zugleich das Glas und den kostbaren Inhalt schützt.
Die neuen Second Skin Hüllen bestehen aus natürlichen Holzfasern und sind zu 100% recycelbar. Die neue Box schmiegt sich wie eine zweite Haut um die Flasche und betont deren ikonische Silhouette. Für die Haptik und Farbgebung der neuen Verpackungen ließ sich Ruinart von den Kreidekellern des Champagnerhauses in Reims inspiriere, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Sie schützt den Champagner vor Stößen und Lichteinwirkung  und kann problemlos im Kühlschrank oder Eiskühler aufbewahrt werden.
Durch die einzigartige Optik dient die Hülle auch gleichzeitig als hochwertige Geschenkverpackung, die erahnen lässt, worüber der Beschenkte sich freuen darf.

Skin Design London – eine Wohltat für alle Sinne
Das Cosmeceutical Label Skin Design aus London war unser erster Gedanke als uns das Thema “Besondere Verpackung” in den Sinn kam. Die hochwirksame Hautpflege Serie der Dermatologin Fatma Shaheen, von deren Können wir uns bereits selbst in London überzeugen konnten, wirkt nicht nur wahre Wunder auf der Haut sondern macht auch eine gute Figur im Beautyregal. Die Boxen der Seren, Cremes und Masken, die übrigens ganz im Sinn des Layering miteinander kombiniert werden können, sind farblich mit viel Liebe aufeinander abgestimmt. Die Palette der erstklassigen Skincare reicht von einem dunklen Braun über verschiedene Nude- und Rosatöne bis zu einem knalligen Pink. Unabhängig von den Treatments wurde vor einiger Zeit eine Face Bath Reinigung lanciert, die in einem dunklen Grün verzaubert. Die Farben wurden bis auf die kleinste Nuance sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt, sodass die Anwendung auf den ersten Blick deutlich wird. Die Boxen kommen in besonders festem Karton daher, sind wasserabweisend (perfekt für’s Bad also) und liegen dank perforiertem Papier wunderbar in der Hand. Hier fühlt man die hochwertigen Details wirklich mit allen Sinnen.

Kurztrip: Venedig mit Kindern

Keine Frage: Covid 19 hat uns allen seit Anfang des Jahres viel abverlangt. Homeschooling, die Arbeit unter völlig neuen Bedingungen und viele Sorgen oder gar Trauer um liebe Freunde und Bekannte hatten mich bis zum September enorm gefordert.  Kurzum: als die  Herbstferien vor der Türe standen, war ich komplett urlaubsreif.
Ich brauchte Abstand und hatte das Bedürfnis, etwas anderes zu sehen, mich an Schönem zu erfreuen und irgendwie abzuschalten. In Italien waren die Infektionszahlen zu diesem Zeitpunkt noch niedrig, die Maskenpflicht in allen öffentlichen Räumen erschien uns als eine sinnvolle zusätzliche Sicherheitsmaßnahme – so entschieden wir nach langer Überlegung, in der zweiten Oktoberwoche mit unseren  Töchtern (10 und 11)  nach Venedig zu fahren.

Schönheit tut der Seele gut!

Ich möchte keinesfalls dazu anstiften, derzeit zu reisen – in der momentanen Situation kann man das sowieso nur ganz kurzfristig entscheiden. Sollte es aber die Situation wieder zulassen, dann empfehle ich, Venedig als Reiseziel in Betracht zu ziehen.
Es ist einfach zu schön, und viel Schönheit tut der Seele wahnsinnig gut – vor allem in der jetzigen Zeit.

Über Bergamo und Verona nach Venedig

Wir sind nach Bergamo geflogen und haben dort ein Auto gemietet – in die berühmteste Lagune der  Welt fährt man von Bergamo aus gut zwei Stunden, die sich wunderbar durch einen Zwischenstopp in Verona mit Besuch der berühmten Arena oder des Balkons der Julia (ja, die von Romeo)  unterbrechen lassen. Für mich setze genau dort bei der ersten Kugel Eis das wunderbare Gefühl ein, dass ich von jetzt an an andere Dinge als die Sorgen der letzten Monate denken würde – und so sollte es bleiben.

Piazetta de San Marco fast ohne Besucher

In Venedig fuhren wir von der Stazione de Venezia mit dem Vaporetto, dem offiziellen Wasser-Transport, über den Canale Grande zur Rialto Brücke, was für die Kinder bereits ein sensationelles Erlebnis war.
Venedig wurde ab dem etwa 7. Jahrhundert auf 118 kleinen Inselchen, die durch Wasser voneinander getrennt waren, errichtet. Dazu rammte man unzählige Holzpfähle in den lehmigen Boden der Inseln, füllte den enstehenden Hohlraum mit vorhandenen Lehm- und Steinablagerungen, legte darauf eine Schicht aus Holzbohlen und Backstein und erbaute dann die Häuser, Kirchen und Palazzi, die nun scheinbar aus dem Wasser ragen.

Venedig steht auf unzähligen Pfählen, die in den Lehmboden gerammt wurden

Die Stadt hat etwa 175 Kanäle, die oft verzweigt in den Canale Grande, die Hauptverkehrsader der Stadt, münden. 398 Brücken führen über diese Kanäle, und einige mussten wir von der Rialto-Brücke aus überqueren, um im strömenden Regen zu unserem Hotel zu gelangen – welch ein Abenteuer. Bei unserer Ankunft im Hotel waren wir  so durchnässt, dass wir  nur noch ein bisschen ausruhten, abends eine Trattoria in der Nähe aufsuchten, tolle Lasagne aßen und ziemlich früh im Bett lagen.

Jeder Ausblick  erscheint schöner als der vorherige

Am nächsten Vormittag zeigte sich der Himmel noch ein bisschen diesig und verhangen, als wir auf dem Markusplatz quasi alleine standen. Also entschieden wir uns für einen Besuch des Doms und des Museums und waren fasziniert: der Blick vom Markusdom über die Piazetta San Marco auf den Canale Grande ist einmalig – auch die unzähligen byzantinischen Gold-Mosaiken in der der Basilika habten es uns angetan.

So schön wie im Urlaub

Als wir das Museum verließen, kam endlich auch die Sonne heraus, und so spazierten wir bis zu den Gärten der Biennale und später auf der Rückseite von San Marco wieder zurück. Dabei mussten wir ständig stehen bleiben, um Gondeln, Wassertaxis, Brücken, Kanäle, die kleinen und großen bunten Häuser und Palazzi oder auch einfach das Glitzern der Sonne auf dem Wasser zu bewundern und zu fotografieren.

In diesem gemütlichen Rhythmus verbrachten wir die nächsten beiden Tage- unterbrochen von Eis oder Pizza, Aperitivo im Sonnenuntergang oder Cappucchino auf einer  sonnigen Piazza und hin und wieder einem kleinen Ladenbesuch oder dem Bestaunen einer Kunstinstallation. Die Kinder konnten sich für alles begeistern, gingen ohne Murren durch kleine Gassen und unzählige Brücken, verfolgten interessiert einen Krankentransport über das Wasser und waren höchst angetan von der Kunstausstellung Open Space, die erstmalig von dem European Culture Centre vor den Gärten der Biennale organisiert war. Das Schönste aber war für uns alle die geteilte Freude am gemeinsamen Entdecken dieser einzigartigen Stadt.

Der Blick von der Terrasse der Fondazione dei Tedeschi reicht bei guter Sicht bis zu den Alpen

Sofern man nicht ins Wasser fällt, muss man  in Venedig nicht besonders auf den Verkehr achten: es gibt weder Autos noch Fahrräder, man bewegt sich zu Fuss und hat im Moment viel Platz und Ruhe, um die sich an jeder Ecke darbietende Schönheit einfach zu genießen.
Denkt man, jetzt gerade habe man bestimmt das Schönste gesehen oder den besten Blick gehabt, macht der Kanal eine Biegung, und es ist noch hübscher. In dieser wunderbaren Kulisse wurde die Frage nach der nächsten Eissorte irgendwann wirklich die wichtigste Frage des Augenblicks.

Als wir Dienstagnachmittag wieder aufs Vaporetto stiegen, schien Venedig noch einmal alles zu geben: in strahlendem Sonnenschein unter tiefblauem Himmel leuchten die Palazzi am Canale Grande besonders hell, zogen die Möwen besonders schöne Kreise und seufzte meine Tochter andächtig “Mama, hier will ich hinziehen!”

Anreise

Wir hatten einen Mietwagen und haben diesen auf dem Festland neben der Mestre Stazione in einem Parkhaus geparkt (ca 20€ pro Tag) 
Vom Festland aus sind wir mit dem Zug zur Stazione de Venezia gefahren (1,60 € pro Person) und von dort aus mit dem Vaporetto Nr 2 zur Rialto Brücke (7,50 € pro Person)
Es gibt  auch in der Lagune einen Parkplatz für ca 20€ pro Tag, von dem aus fährt ebenfalls das Vaporetto Nr 2 zur Rialto Brücke

Hotel

Wir haben  kurzfristig gebucht und waren mit dem Hotel total glücklich – das Familienzimmer (zwei Zimmer mit zwei Bädern über einen Gang verbunden) war für uns genau das Richtige –  es ist zu Fuß ca 5 Minuten von der Rialto Brücke entfernt

Splendid Venice
S. Marco Mercerie, 760
30124 Venezia
Familienzimmer im Oktober 2020 ca 280 € pro Nacht, Frühstück 25 € pro Person, für die Kinder war das Frühstück kostenlos

Essen

Venedig hat unzählige Restaurants, und viele sind wirklich gut. Ich denke man sollte am besten nach Gefühl und Geldbeutel entscheiden, worauf man Lust hat. Was wir aber von Herzen empfehlen können ist das Eis – hier ist für uns nach einer Woche Italien klar: das beste machen die Eisdielen von Gelato di Natura 

Anschauen

Der Blick vom Markusdom über die Piazetta San Marco auf den Canale Grande ist einmalig, die byzantinischen Gold-Mosaike im Inneren der Basilika ebensfalls   (Eintritt 5 €)

Das Luxus-Kaufhaus Fondazione dei Tedeschi lässt alle 15 Minuten 40 Besucher auf die Terrasse mit einem herrlichen Blick über die gesamte Stadt  (Eintritt frei, aber man muss vorher online reservieren)

In den frisch rennovierten Giardini della Marinaressa gibt es tolle Installationen zu bewundern – die kostenlose Ausstellung im Freien nennt sich Open Space  (täglich von 10 bis 18 Uhr, bis zum 21. Februar 2021)

Für Kinder total nett ist die skurile Bücherei “Acqua Alta” in San Marco, deren Wände teilweise aus Büchern gebaut sind und die stark an die Winkelgasse von Harry Potter erinnert

Diese Reise wurde komplett von uns bezahlt – die Empfehlungen sind nicht an irgendwelche Vergüngstigungen geknüpft

 

Obvious Parfums: das erste grüne Luxus-Dufthaus

Vor einigen Tagen ist uns ein spannendes Duft-Projekt begegnet: Obvious, das wohl erste Dufthaus, das Nachhaltigkeit mit modernem Luxus verbindet.
Hinter dem Projekt steckt David Frossard,  unter anderem Gründer der Nischendufthäuser Frapin und Liquides Imaginaires und Inhaber des legendären  “Liquides – Bar à Parfum” im Pariser Marais.
Somit steht eines bereits im Vorfeld fest: die Duftkompositionen werden großartig.

Er setzt Obvious gleich mit einem neuen, zeitgemäßen Modell von Luxus, fernab von leeren Marketing-Claims wie “vegan” und “nachhaltig”, was ja mittlerweile selbst auf Gummibärchen in der Plastiktüte zutriffen soll. Für David und sein neues Baby gehören Luxus und Begriffe wie Einfachheit, Qualität und Respekt zusammen, Respekt für Menschen und Respekt für die Umwelt.

Wie bei einer gutsitzenden Jeans oder dem schlichten weißen T-Shirt plädiert die Marke für die Bedeutung des Wesentlichen. Das bedeutet: im Vordergrund steht die Qualität der Duftkompositionen – dabei wurde bei den Ingredienzen stets die umweltverträglichste Variante gewählt, der Alkohol ist organisch, das Packaging verzichtet auf Klebstoffe und verwendet recycelte und recyclebare Materialien wie Glas, Kork und Papier.

David Fossard, der zunächst ein Studium in Philosophie erfolgreich beendete bevor er sich der Duftwelt zuwandte, kann sich neben seinen eigenen Duftbabies Frapin und Liquides Imaginaires auch Namen wie Byredo, Juliette has a Gun oder Atelier Cologne auf die Fahne schreiben, die er maßgeblich unterstützt hat.  Uns gefällt nicht nur sein Gedanke von neuem Luxus, den er mit Obvious umsetzt,  auch die Beschreibung der olfaktorischen Kompositionen hat uns verzaubert.
Für uns sticht aus den sieben Düften besonders die Melodie von Un Patchouli hervor: ein Absolue der Tonka Bohne trifft im Herzen auf indonesisches Patschuli und australisches Sandelholz. Das Ganze wird von einer starken Basis aus Tolu Balsam und weiteren, holzigen Noten abgerundet.

Die Marke möchte noch in diesem Jahr an den Start gehen, aber dennoch unabhängig bleiben. Ganz im Sinne von hochwertiger Nische und neuem Luxus, wie wir ihn seit Jahren befürworten, stehen hinter Obvious keine großen Konzerne oder Investoren, sondern ein kleines Team, das eigenständig handelt und einen Vertrieb im ausgewählten Premiumhandel anpeilt.
Aktuell gibt es eine Crowdfunding Kampagne des Labels, mit dem der Auftakt unterstützt werden kann. Unterstützer gehen natürlich nicht leer aus, sondern können die Düfte schon vorab bestellen – versandkostenfrei in ganz Europa.
Mit verschiedenen Paketen gibt es für den Spender für 90€ beispielsweise Samples der gesamten Kollektion, einen Originalduft sowie 20% Rabatt im Onlineshop von Liquides.
Für 630€ gibt es sogar unter anderem die gesamte Duftkollektion in Originalgröße sowie einen Eintrag ins Gründerverzeichnis der Marke.

Wenn das nicht Grund genug ist für ein frühes Weihnachtsshopping!

Endlich: Stocksale bei Andreas Murkudis

Ladies, jetzt heißt es aufgepasst, Ruhe bewahren und nicht gleich durch drehen! Denn heute beginnt der große Lagersale bei Andreas Murkudis – erst heute wurde die Location bekanntgegeben: die Potsdamer Straße 77 lädt zum Stöbern ein – Designer-Schnäppchen inklusive.

Mit bis zu 80% Rabatt könnt Ihr Euch nun auf die Suche nach Euren neuen Lieblingsstücken machen, denn von Marken wie Jil Sander, Sacai und Rick Owens über The Row und Dries Van Noten bis hin zu Issey Miyake ist wirklich alles, was das Herz begehrt, mit dabei.
Von Donnerstag bis Samstag stehen die Türen für Euch offen, also schnapp Dir schnell eine Freundin – vergesst Eure Masken nicht-  und stürzt Euch in den großen Stock Sale. Vielleicht findet sich hier auch schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk, denn das Fest der Liebe kommt für einige dann doch schneller als gedacht.

Eventlocation DER RAUM in Schwabing

Im Laufe der Jahre (also: vor Covid 19) haben wir die verschiedensten Events besucht und so eine Reihe toller Locations kennengelernt.  In München sind wir dabei einem ganz besonderen Raum begegnet, den wir Euch ans Herz legen wollen. Sei es für eine Firmenveranstaltung, einen Cocktail Empfang, ein besonderes Dinner, eine Feier, eine Tagung, Live Cooking oder ein YOGA Seminar, DER RAUM in München kann fast alles.

Hier trifft man nicht nur auf eine wunderschöne Location mit hochwertiger, stilsicherer Einrichtung sondern auch auf erstklassigen Service, einen überaus netten Kontakt und eine angenehm zentrale Lage. Eröffnet wurde DER RAUM in diesem Sommer von Amrei Korte, die bereits eine eigene Kochschule in Barcelona betrieb, Felicitas Sieben, eine designliebende Drehbuchautorin, sowie dem Gastronom und Restaurantfachmann Bernd Möhrle. Alle drei Teammitglieder verbindet die Liebe zu gutem Wein, gutem Essen, hübschem Design und besonders die Kombination des genannten. Im Raum ist genau dafür ausreichend Platz, verteilt auf zwei Zimmer, die einzeln oder zusammen genutzt werden können.

Wir sprechen aus Erfahrung, wenn wir sagen, dass die Bilder in der Galerie   nicht zu viel versprechen – unter größten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen haben wir den Raum kürzlich besucht und wurden wirklich liebevoll empfangen!
Wir freuen uns schon jetzt auf den Moment, in dem wir ganz entspannt in der Herzogstraße zu Gast sein können.

Die Polokantine in der Schanze

Klein aber fein – das trifft es wohl sehr genau, wenn man die Polokantine beschreiben möchte. Der Laden in der Bartelsstraße bietet lediglich ein paar Stehtische, viele holen sich ihr Essen zum Mitnehmen und hier liegt die Betonung auf „viele“. Wenn um zwölf Uhr geöffnet wird, sollte man tunlichst zusehen nicht zu spät zu kommen! Häufig ist nämlich um eins bereits ein großer Teil der Essen ausverkauft.

Was die Polokantine so besonders macht? Zunächst einmal ist das Essen einfach immer lecker. Es wird täglich frisch gekocht, ist saisonal und abwechslungsreich und wird nicht ewig warmgehalten (siehe oben, ausverkauft und so). Meist gibt es wenige Gerichte zur Auswahl. Eigentlich immer dabei sind eine Suppe, ein Pastagericht und ein toller, sättigender Salat, zum Beispiel Herbstsalat mit gegrilltem Kürbis und Röstkartoffeln. Es gibt Mahlzeiten mit Fleisch, aber immer auch vegetarische bzw. vegane Optionen. Der Klassiker sind übrigens die Spaghetti Bolognese – einfach und richtig gut.

Wer doch lieber später essen möchte, kann telefonisch vorbestellen und sich auf diese Weise eine Portion Lieblingsessen sichern. Macht auf jeden Fall Sinn und lohnt sich.

Auch wer sein Gäste oder Kunden in den eigenen Räumlichkeiten bewirten möchte, ist mit der Polokantine gut beraten – es gibt nämlich ein feines Catering mit all den Qualitätsmerkmalen, die schon der Mittagstisch bietet. Einfach mal vorbeischauen!

AEANCE – nachhaltige Sportbekleidung im zeitlosen Design

Nach dem Sommer, ist vor dem Sommer – so sagt es sich doch immer so schön. Auch bei dem rasant einkehrenden Herbstwetter wollen wir auf unsere Sporteinheiten nicht verzichten und halten uns fit. Die einen verlegen ihre Sporteinheit bevorzugt ins Zuhause oder Fitnessstudio, die anderen gehen bei Wind und Regen ihrer regelmäßigen Joggingrunde nach. Dabei spielt natürlich auch die richtige Sportbekleidung eine große Rolle. Auf schlecht hergestellte Kunststoffmaterialien können wir gänzlich verzichten und setzen lieber auf nachhaltige Sportbekleidung. Umso größer war die Freude auf unserer Seite, als wir AEANCE entdeckten.

Die Sportswear von AEANCE verbindet ein zeitloses Design und Materialien mit höchster Funktionalität. Das Ergebnis ist eine ästhetische und ansprechende Sportkollektion, die auf haut- und umweltfreundliche Textilien setzt und ihre Kleidung nachhaltig in Europa produzieren lässt. Hinter dem Label steht ein junges Gründerpaar: Nadine-Isabelle Baier und Arendt van Deyk entwickelten AEANCE im Jahr 2015 aus Eigenbedarf, denn bereits zu dieser Zeit suchten die Beiden vergeblich nach einem High-End-Ready-To-Wear-Label, das Activewear nicht nur zum Sport sondern auch im Alltag tragbar und natürlich auch modisch kombinierbar macht. Diese Marktlüge schließt das Gründer-Duo mit ihrem eigenen Modelabel.

Seit her produziert AEANCE Jahr für Jahr einen neue Kollektion, die sich in jeder Saison tragen lässt. So lassen sich die minimalistischen Looks problemlos in unseren Alltagslook integrieren. Getreu dem Motto “Weniger, aber besser.” Nadine-Isabelle und Arendt haben es sich zum Ziel gemacht, bei der Produktion ihrer Activewear die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wir möglich zu halten. Dabei wird sich insbesondere auf umweltfreundliche Textilien wie Merinowolle oder Stoffe aus der Schweiz, Deutschland und Italien – die unter anderem als Global Recycle Standard zertifiziert sind – konzentriert. Hergestellt werden alle Kollektionen in Portugal, unter Einhaltung aller sozialen Standards und mit modernsten Technologien, von Klebenähten und Lasercuts bis hin zu einem wasserabweisenden Finish aus nachwachsenden Rohstoffen ist alles dabei.

AEANCE hat unser Herz im Sturm erobert, für uns eine tolle Alternative Sportbekleidung mit dem Alltagslook zu kombinieren. Vielleicht steigert die Activewear bei dem ein oder anderen die Motivation, gleich nach dem Büro noch schnell ins Fitnessstudio zu fahren – bei uns hat es funktioniert.

Die Kollektion von AEANCE ist ab 110,00€ über thewearness.com erhältlich.